Grüner Strom aus Wetzlar – Windpark Blasbach

 

Seit 2012 kämpfen die Grünen in der Stadt Wetzlar für Windkraft und für die kommunale Energiewende. Windenergie ist die wirksamste Klimaschutzmaßnahme in Deutschland. Sie ist ein wichtiger Hebel im Kampf gegen die Klimakrise.

Nach einem langjährigen Genehmigungsprozess werden nun zwei Windräder in Blasbach gebaut. Nachdem im Sommer 2020 die Genehmigung erteilt wurde, steht nun endlich auch die Finanzierung. Diese übernimmt sogar eine regionale Bak – die Volksbank Mittelhessen.

Mit den zwei Windrädern können ca. 14.000 Haushalte mit grünem, klimafreundlichem Strom versorgt werden. Wenn alles gut läuft, könnten mit den drei Windrädern im Windpark in Herrmannstein noch weitere 20.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. In Zukunft könnten also 34.000 Haushalte mit grünem, regional produziertem Strom versorgt werden!

 

Mit grüner Energie schwarze Zahlen schreiben

 

Der Windpark in Blasbach zeigt: Windenergie ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich – allen Unkenrufen aus der CDU zum Trotz.  Sonst würde die Volksbank das Projekt nicht finanzieren. Und das stärkt das Vertrauen der enwag in das Windkraftprojekt. 

Aber was hat der Windpark mit der enwag zu tun?
Unser Wetzlarer Umweltdezernent Norbert Kortlüke will die enwag bei dem Projekt mit ins Boot holen. Die enwag fällt in sein Umweltdezernat. Er ist Vorsitzender im Aufsichtsrat der enwag.

Die enwag ist Wetzlars lokales Stadtwerk und ein Energieunternehmen und gehört zu einem Großteil der Stadt Wetzlar. Bisher musste die enwag den Strom von Atomkraftwerken einkaufen.  Mit dem Windpark in Blasbach könnte man eigenen Strom produzieren. Die enwag würde dann vom einem reinen Stromeinkäufer und -betreiber zu einem Stromproduzenten.

Der Windpark schützt das Klima und spült Gelder in die Stadtkassen ein. Dieses Geld kann reinvestiert z. B. in Kitas, Straßenbau werden.

Was ist der nächste Schritt?

 

Die Windräder werden im Stadtwald Wetzlar gebaut. Dafür müssen insgesamt 7,8 Hektar Wald abgeholzt werden. Fünf Hektar werden dauerhaft waldfrei bleiben. Die Rodungsarbeiten werden im Winter 2021/22 stattfinden. Aus Naturschutzgründen wird nur von Oktober bis Ende Februar gefällt.

Gut zu wissen!
Zusammen mit den drei Windrädern bei Hermannstein können in Zukunft 40.000 Tonnen CO2 (Kohlenstoffdioxid) jährlich eingespart werden, um den Klimawandel zu stoppen. Um dieses C02 zu speichern, bräuchte man eine Waldfläche von 4.901 Fußballfeldern. Oder fünf Windräder und 5 Fußballfelder freie Waldfläche 
Bäume fällen und trotzdem GRÜN sein? Wie geht das?
Grüne Politik wägt immer die Gesamtsituation ab. Ja, es müssen Bäume gefällt werden. Aber die Energieform ist nachhaltig und klimafreundlich. Sie schützt das Klima und damit auch langfristig den Lebensraum Wald.

Ende diesen Jahres wird mit dem Bau der Anlagen in Blasbach angefangen. So weit ist das Projekt in Herrmannstein zwar noch nicht. Aber der Grundstein ist durch den gestellten Genehmigungsantrag gelegt.

 

Für alle, die es ganz genau wissen wollen. Schau(t) doch einfach auf unseren Klimakrise-Quartett-Karten nach: 

Wir Grüne kämpfen seit vielen Jahren für die Energiewende vor Ort. Vieles haben wir erreicht, doch es gibt noch mehr zu tun. Wenn du mit uns mehr Klimaschutz umsetzen willst, dann entscheidet euch/entscheide dich bei der anstehenden Kommunalwahl für mehr Grün.

Am 14. März 2021 GRÜN wählen.

 

 

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