Stadt gründet das „Koordinationsbüro Mobilitätswende“

 
Die Stadt Wetzlar hat das „Koordinationsbüro Mobilitätswende“ gegründet. Dieses soll die Mobilitätswende voranbringen und den Verkehr während des Umbaus und dem Wegfall der Hochstraße managen.

In den kommenden Jahren werden in Wetzlar viele Großbaustellen entstehen. Unter anderem wegen des Wegfalls der Hochstraße (B 49) und des Brückenneubaus nach Niedergirmes über die Bahngleise. Das könnte den Verkehr massiv beinträchtigen. Ziel des „Koordinationsbüros Mobilitätswende“ ist die Mobilität, die Fortbewegung von Menschen in und durch Wetzlar zu verbessern.

Das Büro wird von Umweltdezernent Norbert Kortlüke unter dem Motto „Mobilität neu denken“ geleitet. In diesem Büro sind vier fachliche Stellen vereint:

  • die Lokale Nahverkehrsbehörde
  • ein Mobilitätsmanager, mit Schwerpunkt Rad- und Fußverkehr
  • eine Mobilitätsplanerin (Stelle ist an VLUID angeknüpft)
  • ein Verkehrsplaner (Stelle ist an VLUID angeknüpft)

 

Was sind die Aufgaben des Büros?
  • die Projektziele von VLUID verwirklichen.
  • Verkehrsströme sinnvoll lenken– ohne dass ein Verkehrskollaps entsteht
  • das Rad- und Fußverkehrskonzept umsetzen
  • am Nahverkehrsplan arbeiten
  • an dem Radschnellweg von Solms nach Gießen mitarbeiten
  • eine Mobilitäts-App erstellen
  • Bike- und Car-Sharing-Angebote aufbauen und vieles mehr.
Info-Box: VLUID – Was ist das?
  • VLUID steht für „Verkehrslösungen für komplexe Umbauszenarien auf der Grundlage intelligenter Datenauswertung“.
  • Es ist ein dreijähriges Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Die Stadt hatte sich für dieses Pilotprojekt beworben. Startbeginn war der 1. Oktober 2021.
  • Ziel ist es die Mobilität auch während der Umbauphase der B 49 zu erhalten.
  • VLUID ist ein Planungswerkzeug, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Es soll die bisherigen Planungsinstrumente sinnvoll ergänzen. Dazu sammelt VLUID Daten an verschiedenen Stellen in der Stadt von Autos, dem ÖPNV, von der aktuellen Parksituation und der Bahn. Die Daten werden alle in einem „Datenraum Mobilität“ zusammengefasst.
  • Später sollen die Daten für die Entwicklung einer Verkehrs-App benutzt werden. Die APP könnte in Zukunft jederzeit über die aktuelle Verkehrssituation in der Innenstadt liefern und auch den besten Weg in die Stadt und wieder zurück zeigen.

 

 

Mehr Informationen

VLUID – Verkehrslösungen für komplexe Umbauszenarien auf der Grundlage intelligenter Datenauswertung

Wahlprogramm

Koa-Vereinbarung

Rad- und Fußverkehrskonzept

 

 

 

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